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FAQ

FAQ  – Häufig gestellte Fragen

Was ist ein "Spa"?

Der Name leitet sich vom belgischen Badeort Spa ab.

Der Name des belgischen Heilbades Spa verbreitete sich zunächst (seit dem 17. Jahrhundert) auf den Britischen Inseln als Bezeichnung für jegliche Art von Mineralquelle. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erweiterte sich die Bedeutung im Amerikanischen Englisch auf Wellness-Oasen und besonders den Badebereich von Hotels.

Spa steht für Einrichtungen (Wellnesshotels, Beautyfarmen usw.), die den Einklang und die Harmonie von Körper, Geist und Seele anstreben. Davon abgeleitet werden vor allem im asiatisch-pazifischen Raum Einrichtungen, die Dienstleistungen im Wellnessbereich bieten, als Spa bezeichnet. Spas gibt es in verschiedenen Kategorien, etwa als Day Spa, Hotel-Spa, Thermen-Spa, Spa-Resort, Privat-Spa.

Auf Bali erwarten Sie in guten Spas Massagen in vielen Varianten, Ayurveda-Anwendungen, Körperpackungen und Blütenbäder, Haar- und Gesichtspflegebehandlungen, sowie Behandlungen zur Hand- und Fusspflege.

So viele Spas auf Bali - worauf soll ich achten?

Spas und Massageeinrichtungen gibt es auf Bali so viele wie Sand am Meer. Von der billigen und einfachen Massage am Strand bis zum Weltklasse-Spa (z.B. im Ayana Resort Jimbaran) haben Sie als Gast die Qual der Wahl.

Fragen Sie den Taxifahrer, die Hotelrezeption oder folgen Sie einem „Touristfisher“ auf der Strasse, werden Sie nur zu oft in das Geschäft mit der besten Provision fur den Schlepper geführt. Fragen Sie andere Urlauber nach deren Erfahrungen, so erhalten Sie glaubwürdigere Empfehlungen.

Wir nennen Ihnen hier die Hauptmerkmale der verschiedenen Angebote. Jede Einrichtung hat das Potential bestimmte Ansprüche zu erfüllen, je nachdem, auf was Sie als Kunde Wert legen.

Am Hotelstrand können Sie sich billig, leger und ohne jeden Komfort massieren lassen. Seien Sie wählerisch, nicht jede Strandmasseuse ist auch talentiert, und achten Sie auf die Qualität des Öls.

Die zahlreichen Massagestuben und -buden und Beautysalons am Ort haben wenigstens ein Massagebett oder einen Behandlungssessel, in einem oft schmucklosen Raum, gelegentlich mit Klimaanlage. Das Personal kann durchaus fachkundig sein, und die verwendeten Materialien folgen einem gewissen Qualitätstandard. Sie sollten idealerweise etwas indonesisch sprechen, um sich verständigen zu können und um das Personal vorsichtiger zu stimmen. Hier erhalten Sie auch komplexere Behandlungen wie Körperpackungen, Gesichtspflegebehandlungen und Haar-Spa, zu moderaten Preisen. Wenn möglich, lassen Sie sich von einer leitenden Angestellten bedienen. Wenn Sie zufrieden waren, verlangen Sie beim nächsten Mal wieder nach derselben Angestellten.

In den Shoppingmalls der Touristenzentren finden sich die Filialen einheimischer Friseursalonketten. Diese bieten neben Haarbehandlungen auch einfache Massagen wie Kopf- und Rückenmassage und Fussreflexologie. Die Salons sind klimatisiert und durchgestylt, der Service ist leider oft nur „von der Stange“.

Alle Resorts auf Bali verfügen inzwischen über ein eigenes Spa, zumeist aufwendig gebaut und intensiv beworben. In einer solchen Anlage können Sie als Hotelgast eine gute Behandlung und guten Service erwarten, was seinen Preis hat. Wenn Sie ein grosszügig angelegtes Resort mit luxuriösen Einrichtungen suchen, dann liegen Sie in einem 5-Sterne Hotelspa meist richtig. In unserem Raum Nusa Dua/Jimbaran haben die Spas vom Nusa Dua Beach Hotel und Nikko Bali Hotel einen guten Ruf, und das Spa vom Ayana Resort Jimbaran zählt zur Weltklasse.

Renommierte Spas ausserhalb der Hotelanlagen orientieren sich meist an den Hotelleistungen, bieten aber bessere Preise. Als Gast eines solchen Spas geniessen Sie die Behaglichkeit gepflegter und grosszügiger Räumlichkeiten, sichere Ablagen fur Ihre Privatsachen und Kleidung, und funktionierende Duschen. Das Personal renommierter Spas ist selbstverständlich trainiert und sehr aufmerksam.

Manche Spas sind aus Schönheitsalons gewachsen und haben fast ausschliesslich einheimische Stammkundschaft, andere Betriebe konzentrieren sich auf die Bedienung von grossen Reisegruppen oder ausschliesslich asiatischen Urlaubern.

Unser Spa Sekar Jagat gibt es seit dem Jahr 2001 (damals in der Galleria Nusa Dua) und wir fühlen uns den anspruchsvollen Individualreisenden verpflichtet. Wir arbeiten nicht mit Reiseveranstaltern und grossen Reisegruppen, sondern bedienen ausschliesslich individuelle Kundschaft, Honeymooners, Alleinreisende, Paare und kleine Gruppen, die abseits der Massen einen gemütlichen und gepflegten Spaaufenthalt geniessen möchten, gepflegter und professioneller als am Strand und deutlich preiswerter als im 4- oder 5-Sterne-Hotel.

Unsere Gäste kommen aus aller Welt, aber hauptsächlich aus Singapur, Australien, Westeuropa und USA. Wir haben jahrelange Hotel- und Restaurant-Erfahrung, die wir in unseren balinesischen Familienbetrieb mit einbringen. Sie können aufmerksamen Service und sehr gute Spabehandlungen von gut geschultem Personal erwarten, und das zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Muss ich etwas mitbringen?

Wenn Sie zu uns kommen, brauchen Sie nichts mitzubringen. Wir stellen alles zur Verfügung, was Sie zu einem unbeschwerten Aufenthalt brauchen. Damen können optional ihr Bikiniunterteil zur Massage tragen, anstelle unserer Einwegunterhosen. Wir haben Seife, Shampoo, Kimono und Handtücher parat fur Sie.

Wie steht es um meine Privatsphäre, bin ich nackt?

Sie erhalten ein privates Massagezimmer. Ihre Masseuse zeigt Ihnen beim Eintritt die Einwegunterhosen, bittet Sie Ihre Kleidung abzulegen und wartet vor der Tür bis Sie „okay“ rufen. Nebenbei bemerkt, in manchen Massagestuben und Spas schauen Ihnen die Masseusen oder Masseure interessiert beim Entkleiden zu… Sie liegen nun bäuchlings auf dem Massagebett und sind mit einem leichten Tuch zugedeckt. Die Masseuse deckt ein Bein ab um die Massage am Bein zu beginnen. Dann deckt sie Ihr Bein wieder zu und deckt das Tuch fur das andere Bein auf. So ist die ganze Behandlung über immer nur jenes Körperteil abgedeckt, das gerade behandelt wird. Unser Personal ist durchwegs sehr höflich und generell zurückhaltend, Sie sind bei uns im wahrsten Sinne des Wortes „in guten Händen“. Im Übrigen gibt es bei uns KEINE sinnlichen, erotischen, oder „happy-end“ Massagen. Gelegentliche Kundschaft, die danach fragt, schicken wir umgehend mit einem Taxi weiter.

Ist es üblich, ein Trinkgeld zu geben?

Ja, natürlich, Trinkgeld ist sehr willkommen, überall auf Bali. Der Erfolg einer Spabehandlung und damit Ihr persönliches Wohlbefinden hängt wesentlich von der Arbeit Ihrer Therapeutin ab. Wenn Sie rundum zufrieden waren, scheuen Sie sich nicht davor Ihrer Therapeutin als Anerkennung für deren Leistung persönlich ein Trinkgeld zu geben. Der Betrag liegt natürlich in Ihrem Ermessen. Als Anhaltspunkt kalkulieren Sie 10.000-15.000 Rupiah je Stunde Behandlung (etwas weniger als ein Euro), oder 3 bis 5 % des Rechnungsbetrags. Mit der „3-bis-5-Prozent-Regel“ liegen Sie überall ziemlich richtig. Aber egal wo Sie Trinkgeld geben, geben Sie nicht weniger als 5000 Rupiah (etwa 30 Cent), denn das kann unter Umständen erniedrigend oder lächerlich wirken.

Haben die Masseusen eine Ausbildung?

Unsere Senior-Therapeutinnen haben mehrere Jahre Erfahrung in ihrer Arbeit, sie wurden von uns geschult und erhalten regelmässig Fortbildung um den wechselnden Ansprüchen und neuen Trends gerecht zu werden. Zum Beispiel nahmen wir die damals relativ neuen Behandlungen Heisse-Stein-Massage und Shirodhara erst ins Programm, nachdem alle unsere Angestellten gute Kenntnisse in der Anwendung hatten.

Warum ist eine Massage am Strand so viel billiger?

Eine Massage am Strand ist naturgemäss billiger als eine Behandlung in einem Massagesalon oder Spa. Die „Fliegenden Masseusen“ am Hotelstrand haben ausser Massageöl und einem Handtuch keine Kosten zu decken und können so günstiger anbieten. Eine unkomplizierte Massage am Strand kann durchaus ein Genuss sein, wenn Sie sich am eingeschränkten Komfort nicht stören. Aber seien Sie wählerisch, um keine ungeschickte Massage mit billigem Massageöl zu erhalten. Sehen Sie zuvor den Masseusen bei der Arbeit zu, und riechen Sie an der Ölflasche, bevor Sie zusagen.